Unser Bild vom Kind

Bei uns ist jedes Kind mit seiner ganzen Individualität willkommen.

Kinder sind eigenständige Wesen, die Potentiale und Stärken mitbringen, die im Kindergarten weiterentwickelt werden. Dabei helfen uns die Freude und die Fähigkeit des Kindes zur der Nachahmung des Erziehers und der physischen Umwelt.

Der „Erkenntnisweg“ dem das Kind im ersten Jahrsiebt folgt, führt vom HANDELN über das FÜHLEN zum DENKEN. Deshalb sind die Kinder über eine Tat, über ihren Willen ansprechbar und nicht durch Ermahnungen oder Belehrungen, die nur einseitig den Intellekt des Kindes ansprechen.

Das Kind nimmt nicht nur äußere Handlungen über die Nachahmung auf, sondern auch unsere Mitmenschlichkeit, unsere Fürsorge, Dankbarkeit, Achtsamkeit, die Art des Umgangs miteinander, die Sprache usw. Jedes Kind greift diese Erlebnisse gemäß seiner ganz individuellen Fähigkeiten auf und wird von den Erzieherinnen bestärkt und begleitet. Dies bildet später die Grundlage für eigenes verantwortliches und moralisches Handeln.

Im Alter von zwei bis drei Jahren findet das Kind zum „Ich“, begreift sich als eigenes Wesen und beginnt selbständig zu denken. Es lebt in dualer Beziehung zum Erwachsenen und zur Umwelt.
Mit drei bis vier Jahren entwickelt sich eine eigenständige Fantasiefähigkeit, das im eigenen und gemeinsamen Spiel seinen Ausdruck findet.
Vier- bis sechsjährige Kinder sind in der Lage im sozialen Miteinander ihre Stärken zu entwickeln. Sie üben und entwickeln ihre Vorstellungsfähigkeit im Rollenspiel und an den äußeren Erlebnissen.

Um den Bedürfnissen der Entwicklungsstufen der unterschiedlichen Altersgruppen gerecht zu werden, gibt es gerade für unsere zwei- und dreijährigen Kinder räumliche Rückzugsmöglichkeiten, in denen sie ihrem Kuschel- oder Ruhebedürfnis nachgehen können. Selbstverständlich bieten wir auch Raum für ältere Kinder, damit diese auch ungestört ihre Spiele spielen oder ihre Tätigkeit ausüben können.